|
Ich hörte ein Klopfen. Da war jemand an meiner Zimmertür. Im nächsten Moment saß ich wieder auf dem Stuhl. Doch nur eine Halluzination? Ich hatte das Gefühl, ich war gleichzeitig hier und vor der Eiche gewesen. Ich musste wirklich spinnen. Das war nicht möglich, ich musste noch träumen. Irgendwas lief mit mir sehr falsch. Wie konnte ich auf so haarsträubende Ideen und Gedanken kommen? Mit mir war wirklich nicht mehr alles in Ordnung. Niemand konnte an zwei Orten gleichzeitig sein. Mit mir ging die Fantasie durch. Ich machte mir inzwischen wirklich Gedanken, ob ich nicht die ganze Zeit schon träumen würde.
Er tat mir so leid. Ich ging einfach noch einen Schritt auf ihn zu und nahm ihn in den Arm. »Du bist eben unser kleiner Tollpatsch. Dabei ist doch nichts schlimmes. Jeder hat seine Schwächen, Ängste und seine Schusseligkeit. Du brauchst nicht traurig sein. Sei einfach so wie du bist und das ist dann auch gut so.«
|
| 31 |
|
Ich drückte ihn noch einmal ganz fest und sah ihn ins Gesicht. Ich hatte das Gefühl, als ob ich ein kleines inneres Lächeln sehen würde.
|
| 32 |